Paros & Antiparos

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Paros - Reise durch die Zeit

5000-3200 v. Chr.
Die ersten Spuren von organisiertem menschlichem Leben in der Region stammen von Saliangos, heute eine Insel zwischen Paros und Antiparos – ein wichtiges Zentrum der Fischerei.

3200-1100 v. Chr.
Die ersten Niederlassungen entstehen an verschiedenen Stellen in der Region. Paros ist nun das Zentrum der Kykladen mit drei betriebsamen Häfen: Parikia, Naoussa und Drios.

1100-700 v. Chr.
Die Einwohner von Paros konzentrieren sich in Siedlungen wie zum Besipiel Castro bei Parikia oder Koukounaries bei Naoussa. Ackerbau, Landwirtschaft und Viehzucht entsteht auf der Insel.

700-480 v. Chr.
Die Parianer kolonisieren die Insel Thasos. Der Marmorsteinbruch in Marathi ist in Hochbetrieb. Paros exportiert “Kourous” und “Kores” (männliche und weibliche Statuen) aus seinen Bildhauereien. Die Themen Leben, Liebe, Freude und Traurigkeit werden erstmals in den Gedichten des Parioten Archilochos ausgedrückt.

480-323 v. Chr.
Paros ist auf dem wirtschaftlichen und künstlerischen Höhepunkt. Der parianische Marmor ist berühmt und die Nachfrage ist groß; wichtige Kunstwerke von Bildhauern wie Scopas und Agorakritos werden geschaffen, darunter auch die “Nike von Samothrake”, welche heutzutage im Louvre zu sehen ist. Der Apollo Tempel bei Dilio sowie der Asklipiio Tempel südlich von Parikia werden erbaut. Paros zählt 50.000 Einwohner und hat prächtige Marmorbauten, wie zum Beispiel eine Schule, ein Theater und ein Stadion.

323-167 v. Chr.
Parianische Baumeister arbeiten auf der Insel Delos mit parianischem Marmor. Auf die Insel Milos wird Marmor von Paros importiert, aus welchem Meisterstücke wie die “Aphrodite von Milos” (heute im Louvre zu sehen) entstehen. Die “Parische Chronik”, eine in Marmor gemeißelte Zeittafel, wird geschrieben.

167-330 n. Chr.
Der Verfall beginnt. Die Kykladeninseln werden zum Exilort für Feinde des Römischen Reiches.

330-1204 n. Chr.
Christentum dominiert auf Paros. Die Ekatontapiliani Jungfrau Maria Kirche der hundert Tore wird erbaut.

1207-1537 n. Chr.
Venezianisches Zeitalter. Die Familie Sanoudos regiert Paros 200 Jahre lang. Die Famile stammt aus Parikia, wo das “Kastro” (Schloß) erbaut wird. Zur gleichen Zeit werden auch das Kastro am Hafen von Naoussa, “Kastelli”, und das Schloß Kefalos am St. Antonios Hügel in Marpissa erbaut. Parianischer Marmor wird wieder exportiert, diesmal nach Venedig; Paros befindet sich wieder im Aufschwung!

1537 n. Chr.
Die Insel Paros wird bei Piratenangriffen unter der Führung des berüchtigten Piraten Barbarossa zerstört.

1537-1821 n. Chr.
Griechenland fällt unter türkische Besatzung, die Türken kommen jedoch nie nach Paros. Die Parianer leben weiterhin in Angst vor Piratenangriffen. Während der Russisch-Osmanischen Kriege wird Paros von den Russen übernommen, die auf der kleinen Insel Agia Kali in der Bucht von Naoussa eine Marinebasis errichten und Heereslager, Lagerhäuser und ein Krankenhaus bauen. Unter der Herrschaft der Orloffs ist Paros das Zentrum russischer Dominanz. 1821 beteiligt Paros sich an der Hellenischen Befreiungsbewegung und schließt sich der neuen Hellenischen Nation an.

1940-1945 n. Chr.
Die Menschen auf Paros leiden während des zweiten Weltkriegs. Viele Parianer zeigen Widerstand gegen die Besatzung durch die Nazis und faschistische Truppen.

1950-1970 n. Chr.
Viele Parianer wandern aus auf der Suche nach Arbeit - in die urbanen Zentren Griechenlands sowie ins Ausland, aber auch zur Arbeit auf Frachtschiffen.

In 1970
Eine neue Zeit des Wachstums und der Entwicklung beginnt auf Paros; diesmal basierend auf dem Tourismus.

 

Antiparos - Reise durch die Zeit

Ausgrabungen auf den umliegenden Inseln liefern den Beweis für die Existenz einer bedeutenden Zivilisation bereits in der Jungsteinzeit. Auf Despotiko werden immer noch Ausgrabungen vorgenommen bei denen wichtige Funde gemacht werden; ein faszinierender Ort der einen Besuch wert ist.

Im Altertum wurde Antiparos „Oliaros“ genannt, ein phönizianisches Wort, das „bewaldeter Berg“ bedeutet. Seinen heutigen Namen trägt es seit dem 13. Jahrhundert.

Im Mittelalter wurde es vom Herzog von Naxos regiert, und war verpflichtet, jedes Jahr 30 Matrosen zu entsenden um in der Flotte des Herzogs zu dienen. In der Zeit der Somarripas Dynastie (1440) wurde das Schloß von Antiparos erbaut.