Paros & Antiparos

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Archäologische Stätten

Eine weitere faszinierende Seite von Paros, die sicherlich zum Charme der Insel beiträgt, ist seine Geschichte. In unmittelbarer Nähe zu den historischen Steinen des Schlosses von Parikia, der Ekatontapiliani Kirche und den Ruinen der antiken Tempel, welche über die Insel verstreut sind, kann man mit ein bisschen Fantasie manchmal sogar leise Stimmen und Geflüster hören.

Öffentlich zugängliche archäologische Stätten und Museen:

Parikia

Antiker Friedhof, 8. Jh.v.Chr. Massengrab, einzigartig in der Ägäis; gegenüber des Yachthafens.
Venezianische Befestigungsanlage, 13. Jh.n.Chr. Im Zentrum der Altstadt.
Antike Brunnen, rundum mit kunstvollen Marmorgravuren verziert. Gestiftet von der Familie Manto Maurogenous; man findet mehrere dieser Brunnnen in den Straßen von Parikia.
Asklepeion, 4. Jh.v.Chr. Tempel zu Ehren von Asklipios, dem Gott der Medizin; im Landesinneren an der Straße nach Aliki.
Antike Werkstatt bei Tholo, archäologische Werkstätte aus dem Altertum, nahe der Umfahrungsstraße von Parikia.
Dilion Tempel, 5. Jh.v.Chr
Tempel zu Ehren des Gottes Apolloo, bei Krios.
Antiker Marmorsteinbruch Marathi, an der Straße von Parikia nach Lefkes. Hier wurde der berühmte parianische Marmor abgebaut. Einzigartig in seiner Transparenz und seinem Reinheitsgrad, wurde der parianische Marmor für meisterhafte Skulpturen antiker Bildhauer wie Fidias, Skopas, Praxitelis und anderer verwendet.
An der Straße von Parikia nach Naoussa finden sich verstreute Monumente aus römischer und byzantinischer Zeit.

Naoussa

Koukounaries, 12. Jh.v.Chr. Mykenischer Palast (Akropolis), 50.000 m² groß, bei Kolimbithres. Bedeutende Ausstellungsstücke der Archäologischen Museums auf Paros stammen von hier.
Plastiras, Friedhof aus der ersten Kykladenära, mit charakteristischen Ikonen, bei Kolimbithres.
Ummauerte Siedlung, auf der Insel Economou, in der Lageri Bucht.
Venezianische Befestigungsanlage “Kastelli”, 5. Jh.n.Chr. Schützt die Nordseite des Hafens von Naoussa; erbaut unter der Sommaripa Dynastie.

Drios

Felsengraeben, von den Einwohnern geschaffen um die Schiffe am Ufer von Drios aus dem Wasser zu ziehen und sie zu schützen.

Marpissa

Ruinen einer venezianischen Befestigungsanlage, 15. Jh.n.Chr. Am Hügel Kefalos gelegen, im Gebiet von Agios Antonios, östlich von Marpissa.

Marmara

Antike Marmorwanne, nahe der Kirche von Pera Panagia.

Antiparos

Befestigungsanlage von Antiparos, im Zentrum der Stadt Antiparos.
Ausgrabungen auf den kleinen Inseln westlich von Antiparos liefern den Beweis für die Existenz einer bedeutenden antiken Zivilisation. Die ersten archäologischen Untersuchungen wurden 1889 von Tsountas durchgeführt, welcher zwei Friedhöfe der ersten Kykladenära und Ruinen prähistorischer Behausungen entdeckte. 1959 wurden 21 Marmorgräber der ersten Kykladenära ausgegraben, Teil einer Konstruktion im dorischen Stil, die aus 5 aneinandergrenzenden Räumen bestand. Unter dem Stein fanden Archäologen viele Objekte aus dem Altertum: Keramiktöpfe, Gold- und Bronzeschmuck, Skarabäen und eine Tonstatuette einer Göttin von 650 v.Chr. Eine Inschrift mit dem Namen „Apollo“ liefert glaubhaften Beweis dafür dass der Tempel zu Ehren des antiken griechischen Gottes erbaut wurde. Die Funde haben Ähnlichkeit mit jenen die im Dilion Tempel auf Paros entdeckt wurden.